Nach „Chicago“ und „Von den blauen Bergen“ mag ich nicht mehr ohne eine Grundierung mit Strukturmasse arbeiten. Entstanden sind diese beiden etwas kleineren 40 x 40 cm großen Werke auf Leinwand.
Während ich bei „Tanz am Berg“ (November 2025) intuitiv damit starte, im unteren Teil als Grundton etwas Erdiges – ein dunkles Braun – zu verwenden, ist es bei „Deich-Choreografie“ (Dezember 2025) Absicht. Das Ergebnis gefällt mir so gut, dass ich es wiederholen muss.
Der obere Teil von „Tanz am Berg“ – die Anordnung geometrischer Formen – entsteht, weil ich dem undefinierbaren Erdigen etwas Geordnetes, Strukturiertes gegenübersetzen möchte. Genauso entstehen die weißen Formen als Kontrast zu den Rot-Braunen.
Der Bildaufteilung von „Deich-Choreografie“ liegt ein Foto zugrunde. Ein Weg an einem Deich. Bei der Umsetzung der Flächen auf dem Foto orientiere ich mich zunächst an dem, was bei „Tanz am Berg“ gut funktioniert hat. Im Laufe des Schaffens verändert sich jedoch das Vorgehen. Linien werden betont und überlagern die Flächen.
Ich bin sehr zufrieden mit diesen beiden Landschaftsabstraktionen.


