Von den blauen Bergen

Auf einem Bein steht sich schlecht. „Chicago“ braucht noch eine gleichgroße Schwester.

Erneut rühre ich Strukturmasse an und drücke Rechtecke in die noch nicht getrocknete Oberfläche. Dieses Mal verschachtele ich sie unregelmäßig.

Nach dem 24-stündigen Trocknungsvorgang beginne ich von unten mit dem Einfärben. Ich möchte einen Farbverlauf von Dunkelblau nach Hellblau herstellen. Das ist einfach. Anschließend bringe ich Burgund und Violetttöne auf die unteren Flächen und Ockertöne auf die oberen auf. Bei den Rändern arbeite ich nach umgekehrter Logik. Die oberen Fläche erhalten einen dunkelblauen Rand, die unteren einen hellblauen Rand. Sehr verwundert bin ich darüber, dass ich keine meinere Pläne korrigieren muss. Das Ergebnis gefällt mir sofort und nach einem Tag des erstaunten Grübelns setze ich meine Signatur auf „Von den blauen Bergen“. Es ist fertig.

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