07.09.2025 – Erbsensuppe
„Ich, der Sonntagsprinz warte geduldig in der Holzklasse darauf, dass der Gong zum Abendessen ertönt. Das Dienstpersonal beteuert, dass dies erst um 17:00 Uhr der Fall sein wird. Hoffentlich gibt es keine Erbsensuppe.“
„Ich, der Sonntagsprinz warte geduldig in der Holzklasse darauf, dass der Gong zum Abendessen ertönt. Das Dienstpersonal beteuert, dass dies erst um 17:00 Uhr der Fall sein wird. Hoffentlich gibt es keine Erbsensuppe.“
„Mittwochs und bei Sturmlagen – beides trifft für heute zu – ist Bequemlichkeit für mich, den Erbsenprinz, von außerordentlicher Bedeutung.“
„Kann es sein, dass unter dem Kissen eine Erbse liegt? Es kneift äußerst unangenehm am Po.“
Meine Menschen wissen nicht, dass ich es weiß. Ich höre viel, während ich tagsüber unter meiner Decke liege. Ich kann eins und eins zusammenzählen. Die Menschen halten uns Katzen für einfühlsam. Sie schätzen unsere Unabhängigkeit. Wir hören eben nicht aufs Wort. Es ist eher umgekehrt. Sehr häufig tun die Menschen genau das, was wir wollen, …
„Verstopft“, rief O Captain! My Captain aus dem Bad. Es folgten Flüche, die ich des Anstands wegen nicht im Einzelnen ausführe. Ich sah mich nach Tabbi um. Wo steckte er bloß? Schließlich ist er der Experte für Verstopfung, wie in dem Beitrag zum 1. Tag der Reise eindrucksvoll zu lesen ist. Er war an den …
Knillesdjip heißt der Kanal, der das Burgumer Mar quert. Als Ziel für den Sonntag war der Yachthafen Wartena in Warten ausgewürfelt worden. Ich rief die Parole aus: „Wir warten bis Warten“. Yoshi verdrehte die Augen: „Welch ein müder Witz!“. Wasser voraus! Ladekähne kamen uns entgegen. Motorboote kamen uns entgegen. Menschen an Land – angelnd, radfahrend, …
Was soll ich schon erzählen? Die meiste Zeit des Tages verbringe ich unter einer Decke auf dem Bett in der Heckkajüte. Sicherheit bietet alternativ der Hohlraum unter dem Schreibtischsessel in der Lounge. Leider hat Yoshi diesen Platz auch entdeckt und kommt mir – gemein wie er ist – meist zuvor. Also krieche ich unter die …
Geschämt habe ich mich, derart geschämt, dass ich mich am liebsten in Luft aufgelöst hätte. Auf keinen Fall wollte ich, dass sich mir einer dieser zwei Pappnasen näherte. Tabbi und Quincy haben sich nicht im Griff. Der erste Tag auf der Tosh hat es gezeigt. Der eine kann gar nicht und der andere nicht an …
Ich bin Tabasco, werde Tabbi genannt. Dass ich auf meine alten Tage – ich werde 16 Lenze in diesem Jahr – noch eine Seereise mache, ist wahrlich eine Zumutung. Meine beiden Kumpel und ich hatten lediglich die Wahl zwischen Pest und Cholera. Die Pest wäre gewesen, wochenlang allein zu Hause zu bleiben. Natürlich betreut von …